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Austausch mit Staatssekretär Marcus Malsch: Kultur als Motor für starke ländliche Räume

Am 22. April 2026 traf sich der Kulturrat Thüringen mit Staatssekretär Marcus Malsch zu einem intensiven und konstruktiven Austausch über die Rolle von Kultur in der Regionalentwicklung. Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Frage, wie insbesondere ländliche Räume durch kulturelle Aktivitäten gestärkt und nachhaltig entwickelt werden können.

Ausgangspunkt bildeten unter anderem die jüngsten Initiativen der Akademie Ländlicher Raum Thüringen, etwa die Dorf- und Landgespräche, in denen deutlich wurde, wie stark ehrenamtliches Engagement das Leben vor Ort prägt. Viele dieser Initiativen zeigen eindrucksvoll, dass Kultur weit über künstlerische Angebote hinausgeht: Sie schafft Begegnungsräume, fördert Gemeinschaft und stärkt die Identität von Regionen.

Der Kulturrat Thüringen betonte in diesem Zusammenhang seine Rolle als landesweiter Dachverband, in dem die fachliche Expertise von derzeit 19 kulturellen Spartenverbänden gebündelt ist. Ziel ist es, die kulturelle Vielfalt Thüringens zu sichern und weiterzuentwickeln sowie Teilhabe für alle Menschen – unabhängig vom Wohnort – zu ermöglichen. Gerade in ländlichen Regionen kommt der Kultur dabei eine besondere Bedeutung zu: Sie kann Leerstände beleben, neue Impulse setzen und als verbindendes Element zwischen Menschen wirken.

Einigkeit bestand darin, dass Kultur ein zentraler Baustein für gleichwertige Lebensverhältnisse in Stadt und Land ist. Sie trägt nicht nur zur Lebensqualität bei, sondern aktiviert Menschen auch dazu, ihre Umgebung aktiv mitzugestalten. Beispiele wie die in Thüringen geförderten Aller.Land-Projekte zeigen bereits heute, wie erfolgreich Kultur- und Regionalentwicklung ineinandergreifen können.

Im Gespräch wurden zudem konkrete Ansatzpunkte für eine stärkere Verzahnung von Kultur- und Regionalpolitik diskutiert. Der Kulturrat Thüringen signalisierte seine Bereitschaft, die Arbeit der Akademie Ländlicher Raum aktiv zu unterstützen – etwa durch gemeinsame thematische Schwerpunkte zur kulturellen Teilhabe im Rahmen zukünftiger Dialogformate.

Der Kulturrat Thüringen bedankt sich für den offenen und konstruktiven Austausch und freut sich darauf, gemeinsam mit Staatssekretär Marcus Malsch weitere Ideen zu entwickeln, um Kultur als tragende Säule einer lebendigen und zukunftsfähigen Entwicklung ländlicher Räume weiter zu stärken.

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